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PRESSE

Bericht "Offenbach-Post" vom 11.02.2020

Akteure der Narrisch Singstunn bringen die Sache auf den Punkt

Dieses Paar schenkt sich auch zum 30. Hochzeitstag nichts: Elli und Jupp - Rainer Machtans und Gerald Klein.
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Ja lieben die Dudenhöfer Fastnachter plötzlich ihre Jügesheimer Nachbarn? 6x11 Minuten dauerte es, bis Elli und Jupp, Rainer Machtans und Gerald Klein, bei der Narrisch Singstunn den ersten Giesemer-Witz abfeuerten. Da ist man in Rodgau-Mitte bekanntlich weniger zartfühlend.          

 

Dudenhofen –  Was vor 37 Jahren mit einer Mark Eintritt gleich nach der Probe des Männerchors im kleinen Kreis seinen Anfang nahm, ist ein Gemeinschaftswerk von Männerchor, Frauenchor und Musikverein und füllt längst das Bürgerhaus. Das abendfüllende Programm bestreiten sie mit einer Mischung aus eigenen Akteuren und Gästen.

„Tinyloose“ vom JSK machte die Narrisch Singstunn gleich zum Start zur umjubelten Tanzstunde. Die Rot-Weiß-Garde der TG Nieder-Roden, die süßen „Candys“ vom TSV Dudenhofen, die „Twisters“ des RCC Knallkepp und zum Finale die Cowboys vom Männerballett des Männerchors taten"s ihnen gleich.

Der Eppertshäuser Messdiener Collin Murmann hatte Friedrich Schillers Gedicht von der „Glocke“ WhatsApp-fähig gemacht: „Loch in Erde, Bronze rin. Glocke fertig. Ding, ding, ding“. Schon sein Vater Lothar war Stammgast der Narrisch Singstunn gewesen. Und ebenfalls aus der klerikalen Abteilung las Mönch Ralf Knöpp dem Publikum die Leviten.

Wie er kamen auch Elli und Jupp aus dem Ort. Rainer Machtans ist der Vorsitzende des Skatclubs, Gerald Klein der des AGV Volkschors Dudenhofen. Das Paar schenkte sich nichts zum Hochzeitstag, sondern schenkte einander gegenseitig kräftig ein. Er lobte ihre „Idealmaße von 90-60-90. Das andere Bein ist genauso!“ Und ihre Antworten hatten die „Uiuiuis“, die Mathias Müller und das Orchester des Musikvereins intonierten, redlich verdient.

Sie sind das Herz und die scharfe Zunge der Dudenhöfer Fastnacht: die „Laternche“-Sänger vom Männerchor.

Viel Gebembel kündigten die Moderatoren Bettina Klein und Stefan Gröpl für die von Renate Albin gecoachten Frauenchor-Fastnachterinnen an. Doch die schwangen keine Apfelweinkrüge, sondern ließen an Hand, Fuß und Hut die Schellen klingen; ein Almabtrieb war angesagt.

Die „Laternche“-Sänger sind mehr als Aushängeschild und Herzstück der Dudenhöfer Fastnacht. Die 20 Männer und ihr Dirigent Hans-Kaspar Scharf sind auch deren scharfe Zunge. Sie besangen am Samstagabend Greta Thunbergs „Fridays for Future“ – und sie taten"s ohne die alterstypische Bagatellisierung. Auf „CO zwei“ reimt sich bei den Dudenhöfern „ein jeder von uns trägt was dazu bei“. Freddy Quinns „Brennend heißer Wüstensand“ machte Angst vorm nächsten Sommer.

Aber das „Laternche“-Publikum durfte auch aus vollem Halse lachen. Zum Beispiel über die Verspätungen auf der S 1: „Das ist doch normal, Fahrgast halt"s Maul und zahl!“ Den Namen von Bundesverkehrsminister Scheuer hätten die Sänger angesichts der verlorenen Maut-Millionen vorne gern um ein „be“ und hinten um ein „t“ ergänzt. Fastnacht darf wehtun – die „Laternchen“ zelebrieren das gekonnt.

Ihr musikalischer Leiter Scharf hatte später mit dem „Cantiamo“-Chor einen weiteren Auftritt.

Mächtig Stimmung machte einmal mehr die „Druffkapell“-Guggemusik von den Rodgauer Sportfreunden aus Giesem. Dort gibt mit Silke Seum eine gebürtige Dudenhöferin den Takt an.

Bevor Sandra Dauth ihre Cowboys zum finalen Tanz auf die Bühne reiten ließ, zog Charly Engert eine frivole Travestie-Show als „Madame Gigi“ aus Paris ab.

 VON MICHAEL LÖW

Offenbach Post 11.02.2020

Pressestimmen Konzert Carmen Lang

Melodien aus Oper und Operette

 

Klassisches Konzert mit Carmen Lang (Sopran), Heiner Strungies (Tenor) und Jana Christmann (Klavier)

 

eine große Auswahl bekannter Arien, Lieder und Duette aus Oper und Operette wurde den Besuchern am vergangenen Samstag im Martin-Luther-King-Haus in höchster Perfektion dargeboten.

 

Carmen Lang, die 2008 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Rodgau ausgezeichnet wurde und sich stimmlich kontinuierlich weiterbildet, ließ dieses Konzert mit ihrem Gesangskollegen, dem Tenor Heiner Strungies und der Pianistin Jana Christmann zu einem besonderen Klangerlebnis werden.


Der Bogen spannte sich von „Hoffmanns Erzählungen“ (J.Offenbach) über „Orpheus und Euridike“ (C.W.Gluck), „Romeo und Julia“ (C.Gounod), „La Traviata“ (G.Verdi), „Paganini“ und „Die lustige Witwe“ (F.Lehár), bis zu „Gräfin Mariza“ (E.Kálmán),  „Die Fledermaus“ und „Der Zigeunerbaron“ (J.Strauss). Renate Albin führte mit wertvollen Hintergrundinformationen unterhaltsam durch das Programm. Die Schirmherrschaft zu dieser Konzertveranstaltung hatte der Männerchor 1842 e.V. Dudenhofen übernommen, dem Carmen Lang seit ihrer frühesten Jugend als Mitglied angehört.

 

Das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus und forderte mehrere Zugaben.

 

Pressestimmen Narr.Singstunn

 

Pressestimmen Laternche Sänger 2014

 

Presse Spende ev.Kirchengemeinde

 

 
 
 

Wir wünschen uns, dass
Neubürger und vor allem jüngere Sängerinnen und Sänger den Mut finden, bei uns „reinzuschnuppern“.
 
Vielleicht stellen sie dann fest, dass manches „Zerrbild“ über Gesangvereine nicht zutrifft und Singen und Geselligkeit das Leben bereichert.