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Laternche-Sänger aus Dudenhofen bei Frankfurter Fassenacht

Was für Mainz die "Hofsänger" sind für Frankfurt die "Laternche-Sänger" vom Männerchor Dudenhofen, die dort seit Jahren für umjubelte Gesangsauftritte sorgen.

 

Eine ausgewogene Mischung kritischer Texte über Kommunal- und Bundespolitik, pointierte Überzeichnungen zurückliegender Skandale und Skandälchen sowie schmissige und bekannte Stimmungsmelodien bringen den Saal zum Kochen.

Fußball-Wettskandal oder Finanzminister Weimars Steuerfahnderaffäre, Tabellenplatz der Frankfurter Eintracht oder die „fesche“ Figur unseres Außenministers Guido Westerwelle – die Texte treffen immer ins Mark des Publikums.

 

Texte und Melodien überraschen stets aufs Neue, neben der Qualität von Solisten und Chor, die vom Dirigenten Winfried Siegler punktgenau in Höchstform gebracht werden.

 

An sieben Abenden wird der Titus-Saal im Nordwestzentrum in Frankfurt zum närrischen Hoheitsgebiet, regiert von den Frankfurter Handwerkszünften der Bäcker, Metzger und Sachsenhäuser Ebbelwoiwirte, die in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum feiern. Hier trifft sich das "niedere Volk", aber auch die "Prominenz" aus Politik, vetreten durch Petra Roth als Frankfurter Oberbürgermeisterin, Wirtschaft und Verbänden.

 

Auch wer nicht nach Frankfurt fahren will, kann einmal im Jahr die "Laternche-Sänger" Live erleben, bei der "Narrisch Singstunn" von Männer- und Frauenchor sowie Musikverein, wo sie bereits am vorletzten Wochenende die Gäste begeisterten.

 
 
 
 

Wir wünschen uns, dass
Neubürger und vor allem jüngere Sängerinnen und Sänger den Mut finden, bei uns „reinzuschnuppern“.
 
Vielleicht stellen sie dann fest, dass manches „Zerrbild“ über Gesangvereine nicht zutrifft und Singen und Geselligkeit das Leben bereichert.